Ich war oft im Kopf.
Bei Geld. Bei Verantwortung. Bei dem Gefühl, dass ich alles im Griff haben muss.
Und gleichzeitig wollte ich einfach ein guter Vater sein.
Und dann diese Momente…
Mein Kind erzählt mir etwas.
Voller Freude.
Und ich nicke nur.
Sag „mhm“.
Aber innerlich bin ich woanders.
Bei To-Dos.
Bei Geld.
Bei dem, was noch alles ansteht.
Und irgendwann merke ich:
Ich habe gar nicht richtig zugehört.
Oder ich sage wieder: „Nein, jetzt nicht.“
„Nein, später.“
„Nein, ich habe gerade keine Zeit.“
Und ich habe gemerkt:
Das fühlt sich nicht gut an.
Nicht, weil es falsch ist.
Sondern weil es sich nicht nach mir anfühlt.
Und Geld war ständig in meinem Kopf.
Nicht nur zwischendurch.
Eigentlich immer.
Ich habe gerechnet.
Geplant.
Überlegt, wie ich mehr machen kann.
Und gleichzeitig habe ich mich immer wieder verglichen.
Andere Väter, die entspannter wirken.
Die mehr Zeit haben.
Bei denen scheinbar alles läuft.
Und ich habe mich gefragt:
„Warum kriege ich das nicht so hin?“
Nach außen habe ich funktioniert.
Aber innerlich war da Druck.
Ständig dieses Gefühl:
ich müsste eigentlich weiter sein.
Und währenddessen lief das Leben einfach weiter.
Meine Kinder auch.
Ich war da.
Aber oft nicht wirklich präsent.
Und irgendwann kam dieser Punkt,
wo ich gemerkt habe:
So kann es nicht weitergehen.
Nicht mehr Druck.
Sondern ehrlich hinschauen. Auch auf Dinge, die ich lange weggedrückt habe.
Und genau da hat sich etwas verändert.